
Ein doppelter Abschied: Rektor Thomas May und die Hohenberg-Werkrealschule als eigenständige Schule verabschiedet
In einer würdevollen und zugleich sehr persönlichen Feierstunde stand ein besonderer, ein doppelter Abschied im Mittelpunkt: Herr Rektor Thomas May, langjähriger Leiter der Hohenbergschule, wurde in den Ruhestand verabschiedet – und mit ihm zugleich die Hohenberg-Werkrealschule als eigenständige Schule. Mit ihrem Aufgehen in der neuen Friedrich-Boysen-Schule endet ein bedeutendes Kapitel der Altensteiger Schulgeschichte – zugleich beginnt ein neues: Der Bildungsgang Werkrealschule wird an der Friedrich-Boysen-Schule als Verbundschule fortgeführt. So galt die Feier nicht nur einem geschätzten Kollegen und Menschen, sondern auch einer Schule, die über viele Jahre Generationen von Schülerinnen und Schülern geprägt hat und deren pädagogisches Erbe bei uns weiterlebt.
Zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten, Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Stadt, Kirche und Öffentlichkeit waren gekommen, um beiden die Ehre zu erweisen.
Den musikalischen Auftakt gestaltete die Städtische Musikschule und stimmte die Festgäste auf einen Nachmittag voller Erinnerungen, Wertschätzung und Musik ein.
Durch das Programm führte Klaus Ramsaier, Geschäftsführender Schulleiter – auf ausdrücklichen Wunsch des Geehrten. In seiner Begrüßung würdigte er Thomas May nicht nur als Vorgänger im Amt, sondern vor allem als Weggefährten und verlässlichen Partner in guten wie in herausfordernden Zeiten: einen Menschen, auf den man sich, welche Krise auch immer am Horizont heraufzog, stets verlassen konnte. Zugleich klang die besondere Bedeutung dieses Tages an – dass hier nicht nur ein Mensch verabschiedet wird, sondern auch eine Schule ihren eigenständigen Weg beschließt und in der neuen Verbundschule ihre Fortsetzung findet.
Ein persönlich gestalteter Videobeitrag der Hohenbergschule gab bewegende Einblicke in das Wirken von Thomas May aus Sicht seiner Schulgemeinschaft.
Es folgten die Grußworte der Ehrengäste. Für das Staatliche Schulamt sprach Schulrat Ivica Pavlic. Mit gleich zwei Bürgermeistern – Gerhard Feeß und Oliver Valha – waren jene an der Seite der Schule, denen beide Schulen über die Jahre viel zu verdanken haben; für die Stadt richtete Bürgermeister Oliver Valha seine Worte an den Geehrten.
Auch der Geschäftsführende Schulleiter selbst ließ es sich nicht nehmen, mit einem augenzwinkernden, ganz eigenen Beitrag auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken – kreativ in Szene gesetzt mit den Möglichkeiten moderner Technik.
Musik durfte an einem solchen Tag natürlich nicht fehlen: Rainer Steigner, langjähriger Wegbegleiter und Gitarrenkumpel, sorgte für bewegende musikalische Momente.
In ihren Worten würdigten anschließend Pfarrer Jan Schreder für die stets geschätzte Zusammenarbeit mit der Kirche, Thomas Podbielski für die Schulsozialarbeit sowie Nura Zielke, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Elternschaft. Auch die Schülerschaft kam zu Wort: Schülersprecher Deniz Taşdelen sprach im Namen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.
Als besonderes Zeichen der Verbundenheit hatte das Lehrerkollegium der Hohenbergschule einen eigenen Liedbeitrag vorbereitet.
Das letzte Wort gebührte dem Geehrten selbst: In seinen Dankesworten blickte Thomas May zurück – auf seine Jahre an der Schule und auf ein Kapitel, das nun zu Ende geht. Rainer Steigner ließ die Feierstunde musikalisch ausklingen.
Wir danken Herrn Rektor Thomas May von Herzen für sein langjähriges Engagement und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und viele erfüllte Momente. Und wir verabschieden zugleich die Hohenberg-Werkrealschule als eigenständige Schule – dankbar für alles, was sie geprägt und geleistet hat, und zuversichtlich, dass ihr Weg an der Friedrich-Boysen-Schule als Verbundschule seine Fortsetzung findet. Was Thomas May und sein Kollegium über die Jahre aufgebaut haben, wird bei uns weitergetragen: in einem gemeinsamen Bildungshaus, das die Stärken beider Schulen unter einem Dach vereint.


